Startschuss für Außenstelle von Uni Potsdam und TH Brandenburg

Veröffentlicht am 09.09.2020 in Allgemein

Ministerin Schüle eröffnet Präsenzstelle im Regionalen Wachstumskern O-H-V in Velten / Hochschulen erhalten bis 2022 rund 500.000 Euro

Wissenschaftsministerin Manja Schüle hat heute im Veltener Bahnhof (Landkreis Oberhavel) die Präsenzstelle im Regionalen Wachstumskern O-H-V eröffnet und den Zuweisungsbescheid übergeben. Die Präsenzstelle wird gemeinsam von der Universität Potsdam und der Technischen Hochschule Brandenburg betrieben. Das Land stellt den beiden Hochschulen für die Einrichtung und den Betrieb der Außenstelle insgesamt rund 500.000 Euro bis zum Jahr 2022 zur Verfügung.

Wissenschaftsministerin Manja Schüle bezeichnete die Präsenzstelle in Velten als hervorragende Einrichtung und gelungenes Beispiel für die erfolgreiche Kooperation von Wissenschaft und regionaler Entwicklung: „Wir wollen in den kommenden Jahren den Wissens- und Technologietransfer vorantreiben. Er steht für die Veränderungsbereitschaft und Innovationsfähigkeit unseres Landes und unserer Regionen. Brandenburg hat als bundesweit erstes Land eine eigene Transferstrategie aufgelegt, die Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gleichermaßen in den Blick nimmt und die Zusammenarbeit von Wissenschaft mit Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft verbessern soll“, so Ministerin Schüle. „Mit dem verstärkten Auf- und Ausbau der Präsenzstellen – übrigens auch bundesweit einmalig – schlagen wir Brücken zwischen der regionalen Wirtschaft und der Wissenschaft. Daran arbeiten wir mit Hochdruck: Erst im August haben wir eine Präsenzstelle in Finsterwalde eröffnet, heute starten wir eine in Velten und in der kommenden Woche fällt der Startschuss in Fürstenwalde. Mit unserer Transferstrategie und den Präsenzstellen zeigen wir einmal mehr: Ostdeutschland steht für Veränderungs- und Entwicklungsbereitschaft – und in Brandenburg wird Zukunft gemacht.“

Das Land Brandenburg fördert den Auf- und Ausbau von Präsenzstellen der Hochschulen in den Regionalen Wachstumskernen (RWK). Dafür stehen in diesem Jahr 2,5 Millionen Euro bereit. Ziel ist es, die Sichtbarkeit der Hochschulen und Forschungseinrichtungen auch in den hochschulfernen Regionen zu erhöhen, die Vernetzung mit Unternehmen vor Ort zu verbessern, den Wissens- und Technologietransfer zu stärken und den Fachkräftebedarf zu sichern. Die Präsenzstellen sind regionale Anlauf-, Kontakt- und Koordinierungsstellen für Studieninteressierte und Unternehmen vor Ort. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Information und Beratung von Studieninteressierten, die Vernetzung mit Unternehmen, Kammern und Verbänden, die Planung von Veranstaltungen und Kampagnen sowie das Zusammenbringen von Hochschulabsolvent*innen mit Unternehmen der Region. Auch Kooperationen mit den anderen Hochschulen des Landes und den außeruniversitären Forschungsein­richtungen werden durch die Präsenzstellen gefördert. Zum Regionalen Wachstumskern O-H-V I Velten gehören die Städte Oranienburg, Hennigsdorf und Velten. Stärken der Region sind unter anderem Schienenverkehrstechnik, Logistik und Biowissenschaften. Neben der Präsenzstelle in Velten gibt es bereits Präsenzstellen in der Prignitz mit den Standorten Neuruppin, Pritzwalk und Wittenberge sowie in Schwedt, Spremberg, Luckenwalde und Finsterwalde. Eine weitere Präsenzstelle wird in der kommenden Woche im Regionalen Wachstumskern Fürstenwalde eröffnet.

 
 

Homepage Katja Poschmann

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