Mit Eigenwerbung der Feuerwehr helfen

Veröffentlicht am 20.02.2019 in Service

Knapp 20 Gewerbetreibende mit Sitz im Milower Land konnten zum Start eines auf lange Dauer angelegten Projekts gewonnen werden. Im  Gebäude der Gemeindeverwaltung entstand ein Kasten, in dem nun ihre Visitenkarten zu finden sind. Die Firmen unterstützen damit nicht nur ihre Unternehmungen durch Eigenwerbung, sondern auch die Freiwillige Feuerwehr in der Gemeinde.

„In unserer Wehr sind 280 Kameraden aktiv. Das sind viele im Verhältnis zu den rund 4.400 Einwohnern der Gemeinde“, lobt Felix Menzel (SPD), Bürgermeister der wohl kleinsten Gemeinde im Landkreis Havelland. Um Alarmierungszeiten einhalten zu können, die Gemeinde ihre Pflichtaufgabe Brandschutz dementsprechend nachkommt, sei es notwendig Gerätehäuser in den Ortsteilen als Stationen für die 16 Feuerwehr-Fahrzeuge vorzuhalten. Vor elf der knapp 20 Unternehmer, deren Visitenkarten jetzt im Kasten in der Verwaltung zu finden sind, verdeutlicht er zum Anlauf des Projekts, dass es einige Anstrengungen kostet, alle Kameraden mit Brandschutzkleidung und modernen Hilfsmitteln auszustatten. Zudem mussten einige Fahrzeuge ohne Förderung angeschafft werden - acht alte Fahrzeuge wurden bereits getauscht, weitere folgen. „Diese Maßnahmen liegen im Aufgabenbereich des Trägers des Brandschutzes - also in unserem“, erklärt der Verwaltungschef. Darüber hinaus gebe es aber Wünsche der Kameraden, die nicht erfüllt werden könnten.  Mit dem Projekt „Freunde der Feuerwehr“ können die Gewerbetreibende für sich werben. Zahlen für die „Miete“ eines Faches im Visitenkasten 100 Euro jährlich - das Geld kommt der Freiwilligen Feuerwehr zugute. Die Kameraden beschließen dann selbst, was mit den Mitteln gemacht wird. Auf der Liste stehen u.a. ein Katastrophenschutzzelt, Unterstützung fürs Jugendlager sowie Ausstattung, die über die persönliche Schutzausrüstung hinausgeht. Menzel hofft, dass sich noch mehr Gewerbetreibende - gern auch aus der ganzen Westhavelland-Region - finden und  ihre Karten in den Kasten stecken. 96 Fächer stehen zur Verfügung.

Text und Foto MOZ / Manuela Bohm

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