E.dis unterstützt Jugendfeuerwehren

Veröffentlicht am 18.04.2018 in Kommunalpolitik

Dass Felix Menzel (SPD), Bürgermeister im Milower Land auch gern mal unkonventionelle Wege geht um seine Gemeinde voran zu bringen, ist bekannt. Aber ein Bett neben dem Schreibtisch, das ist selbst für Menzel ungewöhnlich.

Nein, er wolle jetzt keine Nachtschichten einlegen. Das Feldbett habe er lediglich aufgestellt, um Jugendwart Jens Trittel die neue Ausstattung für den Feuerwehr-Nachwuchs zu präsentieren, stellte der Bürgermeister schnell klar.

Insgesamt 30 neue Feldbetten gehören jetzt zum Bestand der Feuerwehren der Gemeinde. Gesponsert hat diese die E.DIS Netz GmbH im Rahmen der Regionalförderung.

Jens Trittel weiß auch schon, wann die Betten eingeweiht werden: „Wir werden auch in diesem Jahr am Ausbildungslager der Jugendfeuerwehren aus dem Havelland in Paaren im Glien teilnehmen, das in diesem Jahr vom 4. bis 8. Juli stattfindet. Zum ersten Mal können unsere Mädchen und Jungen alle auf Feldbetten schlafen.“

Unterstützung für Kinder und Jugendliche Dank der Regionalförderung

Bisher mussten der Nachwuchs und die Betreuer auf Betten der Bundeswehr oder eigene Luftmatratzen ausweichen. Dank der Spende liegt nun jeder Kamerad trocken, selbst wenn es bei Dauerregen mal feucht im Zelt wird.

„Wir unterstützen regelmäßig Kommunen, in denen wir Versorger sind. Dazu gehört auch das Milower Land“, erklärte Lars Klemmer, Referent im Bereich Kommunalmanagement der E.DIS. Auch er schaute sich die neuen Feldbetten an und befand sie für recht bequem. Dem stimmte auch Felix Menzel nach dem gemeinsamen Probesitzen zu.

In den vergangenen Jahren durften unter anderem die Kitas im Milower Land von der Regionalförderung der E.DIS profitieren. Sie bekamen zum Beispiel neue Geräte für die Spielplätze. Auch ein Volleyballnetz konnte Dank dieser Unterstützung angeschafft werden.

Dass diesmal die Jugendfeuerwehren bedacht wurden, freut auch Lars Klemmer. Der Premnitzer ist zwar selbst kein Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr, diese zu unterstützen, sei aber stets angebracht.

Mit roten Eimern werben die Kameraden fürs Ehrenamt

„Als mich Felix Menzel vor zwei Wochen anrief und um Hilfe für die Finanzierung der Feldbetten bat, stieß er auf offene Ohren. Das ist eine wirklich sinnvolle Investition, die wir hier gern leisten“, so Lars Klemmer.

Dabei dürfte künftig nicht nur die Jugend von dieser Anschaffung profitieren. Die Betten sind groß genug, so dass sie im Katastrophenfall auch von Einsatzkräfte genutzt werden können, meint Felix Menzel.

35 Mädchen und Jungen sind derzeit in einer Jugendfeuerwehr im Milower Land organisiert. Mit zwölf Nachwuchskameraden hat Bützer die stärkste Jugendwehr, gefolgt von Jerchel mit zehn Mitgliedern. Außerdem gibt es in Milow, Buckow und Schmetzdorf Jugendfeuerwehren.

Geht es nach Jens Trittel und Felix Menzel sollen es unbedingt noch mehr werden, denn gerade eine Flächengemeinde wie das Milower Land ist darauf angewiesen, in allen Ortsteilen eine aktive Wehr vorzuhalten, um die Hilfsfristen einzuhalten.

Weil in einigen Ortsfeuerwehren die Mitgliederzahl seit Jahren schrumpft, werben der Jugendwart und seine Mitstreiter aktiv und kreativ für das Ehrenamt. Zurzeit verteilen die Kameraden rote Eimer mit einem Infoflyer, der auf die Notwendigkeit der Wehr aufmerksam macht und zum nächsten Dienst einlädt. Ab 23. April bekommt auch jeder, der sich neu in der Gemeinde anmeldet einen solchen Eimer.

Text und Foto Märkische Allgemeine / Christin Schmidt

Die Artikel zum Thema finden Sie hier:

MAZ

 
 

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